Neuigkeiten

01.02.2017
Sicherheit der Zugnutzer wieder verbessern!

SPD-Wehrheim

Sozialdemokratische Partei Deutschlands – Ortsverein Wehrheim

Fraktion in der Gemeindevertretung

Offener Brief und Pressemitteilung

An die
verantwortlichen Damen und Herren
–      des Verkehrsverbandes Hochtaunus (VHT – als Auftraggeber)
–      der Hessischen Landesbahn (HLB – als Betreiber)
der Taunusbahn

Verantwortlich:
Kuno LEIST – Fraktionsvorsitzender
* Jahnstraße 20, 61273 Wehrheim
( 06081 – 5 4 3 5   Email:  kuno.leist@gmx.de

01. Februar 2017

Sicherheit der Zugnutzer wieder verbessern!

Ja, wo fahren Sie denn nun ein? Der verordnete Gleiswechsel hat für die Zugnutzer keine Klarheit geschaffen! Es ist aber unsicherer geworden! Sicherheit wieder verbessern!

Fraktion und Vorstand der SPD Wehrheim fordern daher, dass der mit dem Winterfahrplan erfolgte Wechsel des Abfahrtsgleises in Richtung Frankfurt am Main rückgängig gemacht wird.  Die Hessische Landesbahn hatte Sicherheitsbedenken bei der langjährigen Praxis als Änderungsgrund geltend gemacht. Nach unserer Kenntnis sind keine ernsten Zwischenfälle wegen unerlaubter Gleisüberquerung entstanden.

Die langjährig mit großem Erfolg praktizierte Lösung, dass die Züge Richtung Bad Homburg bzw. Frankfurt am Main überwiegend auf Gleis 2 abfahren, wurde mit dem Winterfahrplan 2016/2017 ohne Absprache mit der Gemeinde Wehrheim geändert.

“Nach unseren eigenen Feststellungen und vor allem nach etlichen Ansprachen von Bahnnutzern ist festzustellen, dass jetzt mehr Fahrgäste die Gleise ungesichert überqueren als zuvor”, so der Fraktionsvorsitzende Kuno Leist. “Dies ist auch die Erfahrung aus vielen Gesprächen mit anderen Mitreisenden”, ergänzt Heidrun Mony. Ebenso werden trotz geschlossener Schranken häufiger die Gleise überquert, um die Züge Richtung Bad Homburg bzw. Frankfurt am Main noch zu erreichen. Für Nutzer der Taunusbahn, die mit Bussen ankommen oder den P+R-Parkplatz nutzen, sind die Wege unnötig verlängert worden. Und selbst bei leichten Verspätungen der Busse ist der erfolgte Gleiswechsel besonders problematisch.

Solange die Bahnsteige des Wehrheimer Bahnhofs nicht von beiden Seiten (Bahnhofstraße und Obernhainer Weg bzw.  P+R Parkplatz) gesichert zugänglich sind, appellieren Vorstand und Fraktion deshalb nachdrücklich an sie als die verantwortlichen Stellen, zur langjährigen bewährten Praxis zurückzukehren.

Dieser Offene Brief wird sowohl dem Gemeindevorstand als auch der regionalen Presse zur Verfügung gestellt. Ebenso als Aushang am Bahnhof, in unserem Schaukasten und im Internet unter www.spd-wehrheim.de veröffentlicht.

gez. Judith Heck Ortsvereinsvorsitzende
gez. Heidrun Mony Gemeindevertreterin
gez. Kuno Leist Fraktionsvorsitzender

31.01.2017
Erben und Vererben – Ein lebensnahes Thema!

Gesetzliche oder testamentarische Erbfolge, Pflichtteil, Nachlassgericht, Ortsgericht, Steuerfreibeträge. Bekannte Begriffe?! Nur, was bedeuten Sie? Diese und viele weitere Fragen stellten die 42 Besucherinnen und Besucher während und nach dem Vortrag an die Referentin Susanne Kassold, Diplom-Rechtspflegerin aus Frankfurt am Main.

Zunächst jedoch bedankte sich die SPD-Vorsitzende Judith Heck bei Gabriele Ohl, für deren Bereitschaft, diese Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus in Wehrheim durchführen zu können.

Frau Ohl erläuterte den Anwesenden kurz die Geschichte und Aufgaben des Mehrgenerationenhauses, die einigen gar nicht bekannt war.

Anschließend gab es nützliche Informationen für alle Zuhörerinnen und Zuhörer rund um das Thema ‘erben/vererben’.

Von Streitigkeiten rund ums Erbe wollte Kassold an diesem Nachmittag nicht sprechen. Vielmehr sollten ihre Erläuterungen helfen, die Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen etwas einfacher zu machen: Durch vorherige Regelungen z. B. durch ein öffentliches (notarielles) Testament oder eigenhändiges (selbst geschrieben, unterschrieben) Testament. Was gibt es formell zu beachten. Liegt kein Testament oder Erbvertrag vor, ist die gesetzliche Erbfolge zu beachten. Hierzu erläuterte Frau Kassold die Erben erster (Kinder, nichteheliche Kinder, Enkel, Urenkel) und zweiter (Eltern, Geschwister, Neffen, Nichten) und weiterer Ordnungen. Auch der Pflichtteil blieb nicht unerwähnt.

Von der Sterbefallanzeige bis zur Testamentseröffnung – vom Ortsgericht und den Aufgaben der Nachlassgerichte – war an diesem Nachmittag die Rede.

Das auch am Ende des Lebens der Staat durch Erhebung von Erbschaftssteuern einen Anteil erhalten kann, war zum Schluss des Vortrages noch eine Information, die viele nochmal aufmerksam zuhören ließ. Susanne Kassold stand danach noch für Fragen zur Verfügung und dieses Angebot wurde reichlich genutzt.

Die SPD-Vorsitzende Judith Heck wies in ihrem Schlusswort noch darauf hin, dass die Infobroschüre, die Susanne Kassold mitgebracht und verteilt hatte, beim Bundesjustizminister bestellt oder auch per Download elektronisch abgerufen werden könne unter: http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Erben_Vererben.html

Der Link wird auch auf der Internetseite der SPD Wehrheim (spd-wehrheim.de) eingestellt.

20.11.2013
Der – Aufreger

 

Kindernotfallstation (k)eine Alternative im Vordertaunus und Usinger-Land?

Was meinen Sie, und hier können Sie die Aktion unterstützen http://www.kindermedizin-usi.de