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31.01.2019
Das wäre doch was; Solarstrom aus dem Munitionsdepo!

 SPD-Wehrheim

Sozialdemokratische Partei Deutschlands – Ortsverein Wehrheim

Fraktion in der Gemeindevertretung

Pressemitteilung der Fraktion in der Gemeindevertretung

Wehrheim, 28. Januar 2019

Solarenergieanlage im Munitionslager möglich? Wehrheimer SPD – Fraktion fordert ernsthafte Prüfung vom Bund!

Den Tageszeitungen war zu entnehmen, dass Bürgermeister Gregor Sommer mit dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Dr. Peter Tauber, das Munitionslager Wehrheim / Rossbach demnächst besuchen wird. Diese Mitteilung nimmt die SPD-Fraktion Wehrheim zum Anlass, die Verantwortlichen des Bundesverteidigungsministeriums zu bitten, ernsthaft die Möglichkeit prüfen, ob im Munitionslager eine Solarenergiegewinnung ermöglicht werden kann.

„Die Fläche des Munitionslagers ist riesig. Die Infrastruktur mit Straßen und Stromleitungen ist vorhanden. Die Bunker können nach unserer Auffassung mit Solaranlagen zur Stromgewinnung versehen werden.“ so Kuno Leist, Fraktionsvorsitzender der SPD. Und seine Vertreterin Gabriele Ohl ergänzt: „ Bekanntlich sind eine Vielzahl von Zivilangestellten im Munitionslager beschäftigt. Sogar Munitionstransporte werden von zivilen Speditionen durchgeführt. So sind Sicherheitsbedenken für den Betrieb und die Wartung eines Solarparks dieser Größenordnung auf dem Gelände sicherlich ebenfalls lösbar.“

Aus Sicht der Sozialdemokraten sind Fragen der Zuständigkeiten zwischen Bundesverteidigungsministeriums und der Bundesimmobilienverwaltung auf höchster Ebene sicherlich lösbar. Zudem könnte auf Ebene des Verteidigungsausschusses der Bundestagsabgeordnete Oswin Veith aus dem benachbarten Wetterauskreises sich ebenfalls hierfür verwenden. Eine 2015 durchgeführte erste Recherche seitens der Wehrheimer SPD mit Hilfe des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Hans Joachim Schabedoth ging seinerzeit wegen unklarer Zuständigkeiten bei den Bundesbehörden im Nirvana der Kompetenzen leider unter.

 „Die Energiewende mit erneuerbaren Energien muss ernsthaft vorangetrieben werden. Auf einer so riesigen Fläche, bei der alle Voraussetzungen für einen Solarpark erfüllt sind, verhindert zudem einen zusätzlichen Flächenverbrauch.“ so die beide Verantwortlichen. „Wir denken, dass dieser Appell bei den genannten verantwortlichen Personen auf fruchtbaren Boden fällt.“

Gez. Kuno Leist

SPD-Fraktionsvorsitzender

Verantwortlich:

Kuno LEIST – Fraktionsvorsitzender

* Jahnstraße 20, 61273 Wehrheim

( 06081 – 5 4 3 5)  Email:  kuno.leist@gmx.de