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31.05.2017
“Das ist kein Stil für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.”

Die Wehrheimer SPD hat mit großer Verwunderung den Artikel der Taunus-Zeitung über die Vorlage der Gemeinde zu den geplanten Windkraftanlagen zur Kenntnis genommen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriele Ohl weiß nicht, was sie mehr überrascht: “Die Tatsache das alle Diskussionen und Vorlagen die erarbeitet wurden mal ganz schnell nicht mehr das Papier wert sind auf dem sie stehen, oder das wir Gemeindevertreter mal wieder solche weitgreifenden Tatsachen aus der Presse erfahren müssen. Das ist kein Stil für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.”
Wenn Herr Sommer die Vorlage aus dem Gemeindevorstand damit begründet, dass die Diskussion zunehmend emotionaler werde und er eine Spaltung befürchte wie in Neu Anspach, kann er mit gutem Beispiel vorangehen: Denn nicht nur die Gemeindevertreter werden nicht informiert. Die SPD Wehrheim ist, wie auch andere Parteien, immer dafür gewesen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren und in einen solch wichtigen Prozess mit einzubinden.
“Windkraft wurde von unserer Seite immer als Übergangstechnologie angesehen”, so Ohl. “In den nächsten 30 Jahre ist es die Aufgabe der Politik, Forschung und Industrie dabei zu unterstützen, neue Wege zur Stromerzeugung zu finden”, so Ohl weiter.
Das Hauptziel muss es sein, Energie maßvoll zu verwenden und einzusparen. Und hier können sich alle aktiv beteiligen. Denn die Klimaerwärmung wir wohl keiner mehr bestreiten. Also müssen wir bewusst mit unserer Erde umgehen.

 

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