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06.10.2016
SPD Fraktion Wehrheim zur HH-Beratung in Wehrheim und im Kreis im Zusammenhang mit der neuen Sporthalle

SPD-Wehrheim fordert für 2017 Finanzmittel für Hallenneubau einzuplanen
Im Dezember 2015 hat die Gemeindevertretung einem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt, der den Gemeindevorstand auffordert, den Hallensport in Wehrheim dauerhaft sicherzustellen. Die Debatte um die weitere Nutzung des Geländes der Heinrich-Kielhorn-Schule (HKS) samt Sporthalle geht bekannter maßen bereits seit 2007. Bis heute ist keine konkrete Lösung für den dauerhaften Sport- und Trainingsbetrieb erkennbar. Die Gremien der Gemeinde sind bislang nur vage informiert. Finanzmittelmittel sind bislang nicht in die Haushalte der Gemeinde oder des Hochtaunuskreises bereitgestellt worden. Verbindliche Beschlüsse der Gemeindevertretung für den Neubau liegen wegen der unklaren Finanzierung und Beteiligung des Hochtaunuskreises nicht vor.
Da derzeit in der Gemeinde Wehrheim und im Hochtaunuskreis die Haushaltsberatungen für 2017 beginnen, appelliert der SPD-Fraktionsvorsitzende Kuno Leist an die Verantwortlichen, nunmehr Klarheit für die zukünftige Finanzierung zu schaffen. „Der Landrat hatte seinerzeit zugesichert, dass sich die Gemeinde Wehrheim durch den Wegzug der HKS nach Usingen nicht schlechter stellen soll.“ Die Heinrich-Kielhorn-Schule wird den Schulbetrieb im Jahr 2017 nach Usingen verlegen und dort in die Konrad-Lorenz-Schule integriert.
Daher richtet sich der Apell der Wehrheimer Sozialdemokaten an die Vertreterinnen und Vertreter der Koalition im Kreis. Hier sind zunächst der Landrat und der Fraktionsvorsitzende der CDU, Bürgermeister Sommer, gefordert, sich zu verständigen und mit den Beteiligten SPD-Vertretern im Kreis zu besprechen. Ohne konkrete Mittelzusagen durch den Kreis kann weder die Gemeinde Wehrheim noch die TSG Wehrheim mit dem Neubau rechnen.
„Es kann nicht sein, dass der am Sportplatz Oberloh geplante Hallenneubau sich wegen fehlender Finanzierungskonzepte der Kommune und des Kreises verzögert. Hier ist jetzt dringender Handlungsbedarf gegeben.“ so der Fraktionsvorsitzende.