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17.03.2011
“Guter CDU-Draht” zum Landrat schadet der Heinrich-Kielhorn-Schule

In einer bekannten Lokalzeitung wurden jetzt die Parteien gefragt: „Was wollen Sie für die HKS tun?“  Seitens der Wehrheimer CDU wurde dazu ausgeführt, den „guten Draht in das Landratsamt“ zu nutzen. Nach Auffassung von Kuno Leist, SPD-Fraktionsvorsitzender im Wehrheimer Gemeindeparlarment, habe dieser Draht entweder nie funktioniert oder war in den letzten fünf Jahren für die Heinrich-Kielhorn-Schule gar schädlich.

Noch unter Landrat Banzer sei das Taunusheim für die HKS für viel Geld mit Steuermitteln gekauft worden. Planungsrechtlich sei nach wie vor das Grundstück als Schulgelände ausgewiesen. CDU und FDP im Kreis hätten sich aber schon 2007 darauf verständigt, nichts zu tun. Wegen der angedachten Sporthalle habe die Gemeinde für ca. 10.000 € ein Lärmgutachten erstellen lassen, nach dem die Sporthalle auch für die Anwohner zumutbar hätte errichtet werden können. Dies sei im Kreis aber bewusst behindert worden.   Dann entstand die “grandiose Idee”, in der Nähe des Taunus-Quarzitwerkes einen Teil der Schule zu errichten. Schon damals kam die SPD zu dem Ergebnis, dass dies kein geeigneter Standort sei. Helmut Bruns, Ortsvereinsvorsitzender, hatte hierzu im Jahre 2007 Vertreter der Kreistagsfraktion zur Besichtigung eingeladen und schon damals auf den Staub hingewiesen. CDU und FDP im Kreis beharrten aber hierauf. Erst der Regierungspräsident hatte Zweifel am Standort und veranlasste ein zeitaufwändiges Staubmessgutachten. Das Ergebnis sei bekannt:  

  • Vermögen zum Grundstücksankauf wurde verschleudert;
  • Einzelinteressen zuliebe wurde der Neubau geopfert;
  • Für Kinder aus sozial schwächeren Schichten wird nichts getan;
  • Wehrheimer Sportvereine leiden unter mangelnder Hallenkapazität;

  Und dann solle der „gute Draht“ zum Landrat helfen, der in dieser Frage über Jahre kläglich versagt habe. “Hier helfen nur klares Bekenntnis und entsprechende neue Mehrheiten auf Kreistagsebene, um dieser Verweigerungspolitik von CDU und FDP ein Ende zu bereiten”, erklärt Leist.