Neuigkeiten

14.09.2007
Parteien getrennt unterwegs und gemeinsam am Ziel

Beide Ortsgruppen hatten sich mithilfe unterschiedlicher Transportmittel auf den Weg zur Geflügelzuchtanlage des Geflügelzuchtvereins gemacht. Mit freundlicher Genehmigung von Ingrid Schmah-Albert (Bild/Text) und UA

WEHRHEIM (isa). Die einen strampelten, die anderen fuhren: Das Ziel aber war sowohl bei der SPD als auch der CDU dasselbe, nämlich der Tag der offenen Tür des Geflügelzuchtvereins in Wehrheim. Beide Ortsgruppen hatten sich unabhängig voneinander und mithilfe sehr unterschiedlicher Transportmittel auf den Weg zur Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg gemacht. Während die Union zum Familienausflug auf zwei Traktoranhängern geladen hatte, wollten die Genossen lieber die Gemarkung auf dem Fahrradsattel erkunden. Dann sehe man auch mehr, was es auf dem Weg an Schönem, aber auch an Verbesserungswürdigem gibt, meinten die Genossen. Denn bei ihren Fahrradtouren gehe es neben der Geselligkeit auch immer darum, sich in der Wehrheimer Gemarkung ein Bild vom Zustand beispielsweise der Wege oder anderer Punkte zu machen. So radelten sie vom Bürgerhaus Richtung Obernhain, vorbei an Hof Köppelwiese und Hof Löwenheck zum Sportplatz am Oberloh, von dort weiter zur Schlink und zum Platz mit der kleinen Hütte von Uli Maurer. Außer Kuno und Monika Leist, die noch mal einen kleinen Umweg zum Munitionslager machten, radelte die Gruppe dann zur Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg. Unterwegs hielt die Gruppe immer wieder an und genoss mal den schönen Ausblick, mal hörte sie interessiert den Ausführungen von Peter Gwiasda, Kuno Leist oder Helmut Bruns zu. Das sei das Schöne an so einer Tour mit verschiedenen Stationen, meinte Monika Leist, dass bei jeder Station jemand etwas Interessantes zu berichten wusste. So hat beispielsweise Peter Gwiasda die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf die heimische Pflanzen- und Tierwelt gerichtet. Helmut Bruns konnte dafür viel über die Nutzung und Historie des Sportplatzes am Oberloh berichten. Am Endet trafen die Radler nicht nur mit weiteren Genossen aus Pfaffenwiesbach bei den Geflügelzüchtern zusammen, sondern auch mit den Unions-Ausflüglern. Einträchtig saßen sie dann beieinander und beim Schöppchen sowie Wurst und Salat wurde es ein schöner Sonntagmittag. Das jedenfalls fand Monika Leist von der SPD ebenso wie Susanne Odenweller von der CDU.

CDU auf Traktortour

Während die Genossen ganz sportlich bei ihrer Fahrradtour durch die Wehrheimer Gemarkung in die Pedale traten, ließen sich die Teilnehmer des Familienausflugs der CDU auf Traktoranhängern gemütlich nieder. Mit Strohballen als Sitzgelegenheit konnten sie hoch auf dem Wagen unterwegs alles gut sehen. So starteten sie am Schwimmbad, also nur wenige Schritte von ihrem Ziel, der Geflügelzuchtanlage entfernt. Aber auch wenn als Ziel die Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg angegeben war, hieße das noch lange nicht, dass man auf direktem Wege hinfahren müsste, erklärten die Unionspolitiker und meinten damit die immerhin eine gute Stunde andauernde Rundfahrt durch die östliche Wehrheimer Gemarkung. Werner Emmerich und Frank Hammen steuerten die Traktoren und hielten an verschiedenen markanten Punkten an. So hatte Altbürgermeister und Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins, Helmut Michel genug Gelegenheit, viele interessante Geschichten zu erzählen. So erklärte er die alten Flurnamen und machte so manche Geschichte richtig spannend. Damit zog er vor allem die Kinder in seinen Bann, doch auch die alteingesessenen Wehrheimer erfuhren noch so einiges Interessantes über die Heimat.
“Das ist halt unser Gemarkungs-Guru”, lobte Gregor Sommer seinen Amtsvorgänger. Etwas politisch wurde es dann doch auch noch: Beim Munitionsdepot berichteten Sommer und Michel über die Nutzungsmöglichkeiten. Gerne würde die Gemeinde einen Waldtausch für das Gebiet, das sie schließlich an dieser Stelle nicht nutzen kann, vornehmen. Auch über ein Vorverkaufsrecht würde dabei verhandelt, teilte Sommer mit.

Auf dem Rückweg zur Geflügelzuchtanlage begegneten sie noch Monika und Kuno Leist, die sich auf dem letzten Stück der SPD-Fahrradtour von der Gruppe abgesetzt hatten, um einen kleinen sportlichen Umweg zu machen. Großes Hallo dann auch bei Tag der offenen Tür der Geflügelzüchter, hier trafen Genossen und Unionspolitiker aufeinander, hatten sich doch auch diese beiden Ortsgruppen, wie so viele andere Ausflügler an diesem Tag, das leckere Salat- und Kuchenbüffet als Mittagsimbiss auserkoren. Das Essen sei mal wieder sehr gut, und auch die Stimmung sei trotz der politischen Unterschiede sehr einvernehmlich gewesen, waren sich die Beteiligten einig.

14.09.2007
Parteien getrennt unterwegs und gemeinsam am Ziel

Beide Ortsgruppen hatten sich mithilfe unterschiedlicher Transportmittel auf den Weg zur Geflügelzuchtanlage des Geflügelzuchtvereins gemacht. Mit freundlicher Genehmigung von Ingrid Schmah-Albert (Bild/Text) und UA

WEHRHEIM (isa). Die einen strampelten, die anderen fuhren: Das Ziel aber war sowohl bei der SPD als auch der CDU dasselbe, nämlich der Tag der offenen Tür des Geflügelzuchtvereins in Wehrheim. Beide Ortsgruppen hatten sich unabhängig voneinander und mithilfe sehr unterschiedlicher Transportmittel auf den Weg zur Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg gemacht. Während die Union zum Familienausflug auf zwei Traktoranhängern geladen hatte, wollten die Genossen lieber die Gemarkung auf dem Fahrradsattel erkunden. Dann sehe man auch mehr, was es auf dem Weg an Schönem, aber auch an Verbesserungswürdigem gibt, meinten die Genossen. Denn bei ihren Fahrradtouren gehe es neben der Geselligkeit auch immer darum, sich in der Wehrheimer Gemarkung ein Bild vom Zustand beispielsweise der Wege oder anderer Punkte zu machen. So radelten sie vom Bürgerhaus Richtung Obernhain, vorbei an Hof Köppelwiese und Hof Löwenheck zum Sportplatz am Oberloh, von dort weiter zur Schlink und zum Platz mit der kleinen Hütte von Uli Maurer. Außer Kuno und Monika Leist, die noch mal einen kleinen Umweg zum Munitionslager machten, radelte die Gruppe dann zur Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg. Unterwegs hielt die Gruppe immer wieder an und genoss mal den schönen Ausblick, mal hörte sie interessiert den Ausführungen von Peter Gwiasda, Kuno Leist oder Helmut Bruns zu. Das sei das Schöne an so einer Tour mit verschiedenen Stationen, meinte Monika Leist, dass bei jeder Station jemand etwas Interessantes zu berichten wusste. So hat beispielsweise Peter Gwiasda die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf die heimische Pflanzen- und Tierwelt gerichtet. Helmut Bruns konnte dafür viel über die Nutzung und Historie des Sportplatzes am Oberloh berichten. Am Endet trafen die Radler nicht nur mit weiteren Genossen aus Pfaffenwiesbach bei den Geflügelzüchtern zusammen, sondern auch mit den Unions-Ausflüglern. Einträchtig saßen sie dann beieinander und beim Schöppchen sowie Wurst und Salat wurde es ein schöner Sonntagmittag. Das jedenfalls fand Monika Leist von der SPD ebenso wie Susanne Odenweller von der CDU.

CDU auf Traktortour

Während die Genossen ganz sportlich bei ihrer Fahrradtour durch die Wehrheimer Gemarkung in die Pedale traten, ließen sich die Teilnehmer des Familienausflugs der CDU auf Traktoranhängern gemütlich nieder. Mit Strohballen als Sitzgelegenheit konnten sie hoch auf dem Wagen unterwegs alles gut sehen. So starteten sie am Schwimmbad, also nur wenige Schritte von ihrem Ziel, der Geflügelzuchtanlage entfernt. Aber auch wenn als Ziel die Geflügelzuchtanlage Am Köllenberg angegeben war, hieße das noch lange nicht, dass man auf direktem Wege hinfahren müsste, erklärten die Unionspolitiker und meinten damit die immerhin eine gute Stunde andauernde Rundfahrt durch die östliche Wehrheimer Gemarkung. Werner Emmerich und Frank Hammen steuerten die Traktoren und hielten an verschiedenen markanten Punkten an. So hatte Altbürgermeister und Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins, Helmut Michel genug Gelegenheit, viele interessante Geschichten zu erzählen. So erklärte er die alten Flurnamen und machte so manche Geschichte richtig spannend. Damit zog er vor allem die Kinder in seinen Bann, doch auch die alteingesessenen Wehrheimer erfuhren noch so einiges Interessantes über die Heimat.
“Das ist halt unser Gemarkungs-Guru”, lobte Gregor Sommer seinen Amtsvorgänger. Etwas politisch wurde es dann doch auch noch: Beim Munitionsdepot berichteten Sommer und Michel über die Nutzungsmöglichkeiten. Gerne würde die Gemeinde einen Waldtausch für das Gebiet, das sie schließlich an dieser Stelle nicht nutzen kann, vornehmen. Auch über ein Vorverkaufsrecht würde dabei verhandelt, teilte Sommer mit.

Auf dem Rückweg zur Geflügelzuchtanlage begegneten sie noch Monika und Kuno Leist, die sich auf dem letzten Stück der SPD-Fahrradtour von der Gruppe abgesetzt hatten, um einen kleinen sportlichen Umweg zu machen. Großes Hallo dann auch bei Tag der offenen Tür der Geflügelzüchter, hier trafen Genossen und Unionspolitiker aufeinander, hatten sich doch auch diese beiden Ortsgruppen, wie so viele andere Ausflügler an diesem Tag, das leckere Salat- und Kuchenbüffet als Mittagsimbiss auserkoren. Das Essen sei mal wieder sehr gut, und auch die Stimmung sei trotz der politischen Unterschiede sehr einvernehmlich gewesen, waren sich die Beteiligten einig.